Frankfurt am Main platzte ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus allen Nähten. Hatte die Stadt 1866 noch 67.000 Einwohner, so stieg die Zahl bis 1890 auf rund 240.000 an. Diese rasante Entwicklung ist auch auf die Industrialisierung zurückzuführen und sie stellte die Stadtgesellschaft vor großen Handlungsbedarf. Trotz dieses Umstandes ist die Stadt am Main aber keine klassische "Arbeiterstadt" geworden und das Elend dieser Städte ist ihr weitgehend erspart geblieben. Dies war der alteingesessenen Honoratiorengesellschaft zu verdanken, die soziale Härten durch Stiftungen und milde Einrichtungen entsprechend abfederten. Bei dem Rundgang werden einige alte Firmenstandorte, Arbeiterquartiere und soziale Einrichtungen der Gründerzeit vorgestellt.

Unser Guide ist Goethe-Alumnus Björn Wissenbach, Städtebauer und Historiker in Frankfurt.

Details

Beginn:
8. August 2021, 17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Nordend/Ostend

Angaben zur Anmeldung

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