Hintergrund des Förderpreis

Entstehungsgeschichte des Norbert-Walter-Förderpreis

Im Jahr 2004 hat die fwwg den Förderpreis gestiftet, im Dezember 2013 fand die Verleihung erstmals unter dem Namen Prof. Norbert Walters statt.
Prof. Dr. Norbert Walter - langjähriger Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe und Leiter des Deutsche Bank Research - hat sich von Anfang an als Mitglied der Jury eingebracht. Nach seinem plötzlichen Tod im August 2012 hat der Beirat der fwwg in Anerkennung seines außergewöhnlichen Engagements als Alumni unserer Universität den Beschluss gefasst, ihm zu Ehren den Förderpreis zu benennen.

Entstehungsgeschichte des Fraport-Förderpreis

Ursprünglich geplant nur für die Master, entwickelte der Förderpreis eine große Akzeptanz und Beliebtheit, das eine Erweiterung auf die Bachelor-Studiengänge sinnvoll erschien. Dies war nur mithilfe der Fraport AG möglich, die sehr großzügig den Preis unterstützt und auch besonders jungen Studierenden die Möglichkeit geben möchte, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Der Preis ist für beide Studiengänge der einzige seiner Art am Fachbereich. Bei anderen Universitäten sind zudem keine bis kaum Auszeichnungen für Seminararbeiten zu finden. Der Preis besetzt damit eine Nische, dass er eine frühe Förderung wissenschaftlichen Arbeitens und guter Präsentationsfähigkeit im Studium anstrebt.

Ziele und Zielgruppe des Preises

Ziel des Preises ist es, die Studenten zu fördern, die komplexe Themen so vortragen können, dass wissenschaftlich gebildete Fachfremde sich die Inhalte erschließen und Nutzenpotenziale erkennbar werden. Neben den Inhalten zählt besonders die Präsentation in Form und Rhetorik. Die Förderung erfolgt durch 3 Geld- und Sachpreise in gestaffelter Höhe.

Zielgruppe des Preises sind Studierende in den Masterstudiengängen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt. Die Vorauswahl der Kandidaten und Kandidatinnen erfolgt durch die Professoren und Professorinnen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Sie schlagen ihre beiden besten SeminarteilnehmerInnen als Kandidaten für den Norbert Walter-Förderpreis vor. Alternativ können sich Studierende selbst vorschlagen, sofern die Arbeit eine Note von 2.0 oder besser erreicht hat. Arbeit und Präsentation können in Deutsch oder Englisch eingereicht/präsentiert werden.

Die Jury

Die Jury ist setzt sich zusammen aus Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft.

- Michael Hoppe, Fraport AG
- Christine Hock, Tochter von Prof. Dr. Norbert Walter
- Uta Bormann-Kuhles, ZDF
- Christofer Hattemer, PricewaterhouseCoopers AG
- Friedrich J. Suhr, Suhr Punkt GmbH
- Prof. Dr. Hermann Remsperger, ehem. Chefvolkswirt der Bundesbank
- Prof. Dr. Heinrich Rommelfanger